Behind the tissue: Klaus Werthmann, Fachkraft für Arbeitssicherheit

Ich fahre leidenschaftlich gerne Motorrad. Mittlerweile versuche ich aber bewusster und vorausschauender zu fahren.

Vor ein paar Jahren hatte ich im Sommer, auf dem Weg ins Münsterland einen Unfall. Vor mir ist ein Traktor mit zwei Anhängern Getreide gefahren. Er ist dann in den Kreisverkehr abgebogen und das Getreide ist vom Anhänger gefallen. Die Körner lagen wie Kugeln auf dem Asphalt und so bin ich mit der Maschine zu Fall gekommen. Toi, toi, toi ist es glimpflich ausgegangen und der Schaden beschränkte sich, außer leichten Hautabschürfungen, auf mein Fahrzeug. Aber das hatte auch seine Gründe. Ich hatte eine lederdicke Protektoren Hose an. Es wäre um einiges schlimmer ausgegangen, wenn ich nicht mit der richtigen Ausrüstung gefahren wäre.

In meinem Job mache ich mir ähnliche Gedanken um Sicherheit, nicht nur für mich, sondern für meine Kolleginnen und Kollegen. Ich versuche nicht besorgt zu sein, aber fürsorglich. Über die Jahre hinweg ist mein Beruf zur Berufung geworden und die Fürsorge für Kollegen hat den gleichen Stellenwert eingenommen, wie die um mich. Das gibt mir ein gutes, sicheres Gefühl und ich hoffe den Kollegen auch.

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