28.07.2021 - Nachhaltigkeit

Welttag des Naturschutzes – WEPA räumt auf!

 

Kaffeebecher am Wegesrand im Wald? Plastikmüll am Flussufer? Abfall, wohin man blickt? WEPA ist der Schutz der Natur sehr wichtig. Deswegen haben wir uns zum „Welttag des Naturschutzes“ am 28. Juli etwas Besonderes ausgedacht: Einen „WEPA Clean-Up“. Dies bedeutet, dass bei einer großen Clean-Up-Aktion Müll gesammelt und entsorgt wird.

Die gemeinsame Aktion der WEPA Gruppe und der WEPA Stiftung findet an vielen unserer WEPA Standorte statt. 

Der Welttag des Naturschutzes

Der „Welttag des Naturschutzes“ ist leider ein eher unbekannter Aktionstag. Kein Wunder, denn es gab in den vergangenen Jahren nur wenige große Aktionen in diesem Rahmen. Keine Organisation beansprucht diesen Tag für sich, auch der Ursprung ist unbekannt. Deutlich mehr Aufmerksamkeit erhält das Thema Umweltverschmutzung an bekannteren Aktionstagen wie dem Earth Day oder dem Weltumwelttag.

Dabei verfolgt der „Welttag des Naturschutzes“ ein sehr klares Ziel. Der wichtigste Aspekt hierbei: auf Umweltverschmutzung aufmerksam machen. Gleichzeitig soll der Tag Menschen dazu motivieren, etwas gegen die Verschmutzung der Natur zu unternehmen. Für uns ist es nicht wichtig, ob ein Aktionstag bekannt ist. Wichtiger ist das Ziel. Deswegen beteiligt sich die WEPA Gruppe an diesem Tag mit vielen engagierten Mitarbeitern in Europa.

Warum ist Naturschutz so wichtig?

Ein einzelner Mensch begreift nicht immer die Tragweite seines Handelns – das ist ganz normal. Ein kleines Stück Plastikmüll wird auf einer Waldwanderung unbedacht weggeworfen? Keine gute Idee! Denn auch, wenn es in dem Moment nicht sonderlich schlimm erscheinen mag, bedeutet dies auf Dauer eine bedeutende Umweltverschmutzung, wenn jeder seinen Müll so entsorgen würde.

Naturschutz versucht, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Er setzt Rahmenbedingungen, an denen sich der Einzelne orientieren kann. Und er verhindert, dass die Natur aus wirtschaftlichem Interesse zu stark geschädigt wird. Naturschutz fängt im Kleinen an. Auch alltägliche Handlungen können Großes bewirken.

Umweltverschmutzung

Natur und Umwelt leiden unter den Folgen der Umweltverschmutzung. Müll und Verunreinigungen in Land, Wasser und Luft verschlechtern die Lebensbedingungen. Das hat zur Folge, dass Tiere und Pflanzen keinen geeigneten Lebensraum mehr finden. Manche Arten drohen auszusterben. Aber auch der Mensch ist von den Folgen der Umweltverschmutzung betroffen.

Was sind die Folgen von Umweltverschmutzung?

Weltweit sterben etwa 4,5 Millionen Menschen jährlich an den Folgen von Luftverschmutzung. Das hat eine Studie von Greenpeace Südostasien ermittelt. Im gleichen Zeitraum entstehen rund 8 Milliarden US-Dollar Kosten durch Arbeitsausfall und Behandlung.

Ebenso relevant ist die Verschmutzung des Wassers. In Schwellen- und Entwicklungsländern sterben allein durch Wasserverschmutzung jährlich Hunderttausende.

Die Folgen, die die Umweltverschmutzung in Zukunft haben wird, sind ebenfalls nicht zu vergessen. Insektensterben, die Überfischung der Meere und Mikroplastik belasten die Natur.

Warum ist Umweltverschmutzung ein globales Problem?

Es gibt keinen Staat, in dem Umweltverschmutzung nicht existiert. Und in der Natur hängt alles zusammen: Manche Zugvögel überqueren die halbe Erdkugel. Länder der Europäischen Union verschiffen Millionen Tonnen Müll in die ärmsten Länder der Welt. Die Weltmeere sind voller Plastik und Mikroplastik und fast jede angrenzende Nation überfischt sie. Nicht zuletzt der Klimawandel macht klar: Der Schutz der Umwelt ist eine globale Aufgabe. Nur gemeinsam können Länder dies meistern. Egal, ob es um den Erhalt geschützter Arten oder das Vermeiden des Einsatzes von fossilen Brennstoffen geht – Umweltverschmutzung ist ein globales Phänomen. Und fängt doch bei jedem Einzelnen an.

Was kann gegen Umweltverschmutzung getan werden?

Der Schutz von Luft, Land und Meer ist für jeden Einzelnen möglich – im Zusammenschluss bei Müllsammelaktionen wie der Clean-Up-Aktion von WEPA oder allein. Natürlich hilft sichtbares Engagement am meisten. Wer aktiv gegen Umweltzerstörung und für artenreiche Landschaften und erneuerbare Energien eintritt, beeinflusst andere und macht auf Missstände aufmerksam. Denn jeder Mensch kann dabei helfen, dass es der Umwelt besser geht.

Ein paar Beispiele, mit denen jeder zum Schutz der Natur beitragen kann:

  • Erneuerbare Energien bei Strom und Heizung reduzieren die Luftverschmutzung.
  • Der bewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen verringert anfallenden Müll. Das fängt bei Wasser- und Stromsparen an, setzt sich bei bewusstem Konsum fort und endet bei Recycling und Reparatur. Leihen statt kaufen, reparieren statt wegwerfen – das schont Geldbeutel und Umwelt.
  • Weniger Fleisch und tierische Produkte zu essen, schont das Klima und ist gesund. So können Milliarden Menschen ernährt werden.
  • Die Stadt kann wilde Müllkippen oder andere Arten der illegalen Müllentsorgungen nur entfernen, wenn sie davon weiß. Es hilft ihr, wenn Bürger die Umweltverschmutzung anzeigen.

WEPA Clean-Up-Aktion: Gemeinsam für mehr Naturschutz!

Obwohl der „Welttag des Naturschutzes“ nicht der bekannteste Aktionstag für den Umweltschutz ist, wird WEPA aktiv. Am 28. Juli 2021 veranstaltet die WEPA-Stiftung gemeinsam mit der WEPA Gruppe an vielen WEPA Standorten in Europa eine großangelegte „Clean-Up“-Aktion. Engagierte Mitarbeitende sammeln Müll an Flüssen und in Wäldern. WEPA entsorgt ihn dann sachgerecht.

Gemeinsam schützen wir Flora und Fauna und helfen durch das Sammeln von Müll dabei, dass wichtige Lebensräume und Ökosysteme erhalten bleiben. Denn Wälder und Flüsse sind durch Abfall und Schadstoffe bedroht und zugleich für den Artenschutz besonders wichtig. Doch aufgrund ihrer Nähe zu Städten sind sie beliebte Orte für illegale Entsorgung und stark von der Umweltverschmutzung betroffen.

Deswegen geht WEPA mit gutem Beispiel voran und sagt wilden Müllkippen, dreckigen Flussufern und Unrat den Kampf an. So sorgen wir zusammen dafür, dass Plastikmüll, Schadstoffe und anderer Abfall nicht länger die Umwelt schädigt.

In einigen Teilen Deutschlands hat die aktuelle Hochwasser-Situation die Klimakrise wieder einmal deutlich vor Augen geführt. Wir haben gemeinsam in lokaler Absprache geschaut, wo wir am besten unterstützen können.