22.11.2021 - Unternehmen

WEPA Stiftung fördert Schulprojekt in NRW

Praxisbezogen Mathematik lernen – und das an der frischen Luft. Dies ermöglicht die App MathCityMap. Die WEPA Stiftung fördert dieses Projekt der Gesamtschule Gänsewinkel in Schwerte mit 10.000 Euro. Mit diesem Beitrag können jetzt moderne iPads und Zubehör wie Schutzhüllen, Stative und Apple Pencils angeschafft werden.

Dass die Gesamtschule Gänsewinkel und die WEPA Stiftung so gut zusammenpassen, liegt auch an ihren gemeinsamen Themenfeldern: Nachhaltigkeit und lebenslanges Lernen zählen zu den Kernthemen der Stiftung. So ist es nur folgerichtig, dass sich die Stiftung für die Gesamtschule Gänsewinkel entschieden hat, um ihr erstes Bildungsprojekt zu fördern.

Ganz ausgerichtet auf die UN-Ziele für Nachhaltigkeit, bereitet die Schule ihre Schülerinnen und Schüler so auf lebenslanges Lernen und die Herausforderungen der Zukunft vor. Die Schule wurde dank ihres Engagements sogar bereits als „Schule der Zukunft in NRW“ und als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).

Worum geht es in dem Projekt?

Wie berechnet man einen Fahrradständer, damit möglichst viele Fahrräder hineinpassen? Wie groß muss der Kreisverkehr sein, damit auch der Bus ihn befahren kann? Das alles lernen die Jugendlichen in Teams vor Ort. Sie identifizieren Alltagsprobleme und wandeln sie mit ihrer App „MathCityMap“ in Aufgaben um; diese Aufgaben platzieren sie in einer digitalen Landkarte. So wächst allmählich ein Outdoor-Mathe-Parcours: Er motiviert andere Kinder (und Erwachsene), nach draußen zu gehen und Mathematik in ihrer Umwelt praktisch anzuwenden. Solche „MathTrails“ gibt es mittlerweile in ganz Europa.

Warum unterstützt die WEPA Stiftung dieses Projekt?

Das Fach Mathematik kreativ umzusetzen, Umweltthemen zu integrieren, Problemlösungen zu erarbeiten, soziale Kompetenzen zu entwickeln und dazu der europäische Gedanke – das hat die WEPA Stiftung überzeugt.

Denn: Mathematik muss nicht nur theoretisch sein und lebenslanges Lernen heißt nicht, dass man bis ins hohe Alter Mathematik-Formeln lernen muss. Vielmehr geht es um die persönliche Entfaltung und um die Förderung der Kreativität, damit die Herausforderungen des Lebens erfolgreich bewältigt und Veränderungen entspannt begegnet werden kann. Bildung ist unser wichtigster Treiber und Schülerinnen und Schüler sind die Innovatoren der Zukunft. Kein Wunder, dass Ingmar Lohmann, Mitglied des Vorstands der WEPA Stiftung, von dem Vorhaben überzeugt war: „Ich war sofort begeistert von den vielen Aspekten des Projekts, die absolut in unsere Themenfelder passen. Es fördert auf vielfältigen Ebenen Kompetenzen, die im Berufsalltag der Zukunft gefragt sind.

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