21.03.2022 - Nachhaltigkeit

Kreislaufwirtschaft bei WEPA: Aus Abfall werden Rohstoffe

WEPA setzt seit Jahren auf Kreislaufwirtschaft und schont damit Ressourcen und die Umwelt. Wir stellen Wiederverwertung in den Mittelpunkt und wandeln Abfall in neue, nutzbare Wertstoffe um. Wo das noch nicht möglich ist, investieren wir in Forschung und Entwicklung, um die materielle Nutzung von Rohstoffen weiter zu verbessern.

Was bedeutet Kreislaufwirtschaft bei WEPA

Zentraler Bestandteil der Kreislaufwirtschaft bei WEPA ist das Recycling von Altpapier, um den Frischfasereinsatz in unseren Hygienepapierprodukten weiter zu reduzieren. Dies ist besonders wichtig in Hinblick auf Landnutzung, Biodiversität und Klimaschutz.

Altpapier als wertvoller Sekundärrohstoff

Wir verwerten Altpapier aus unterschiedlichen Quellen wie z. B. Akten aus Büros und Archiven. Unser Ansatz ist es, so viele Wertstoffe wie möglich, so lange wie möglich im Kreislauf zu belassen. Zu den Resten, die nach der Faserextraktion übrigbleiben und nicht für Hygienepapier genutzt werden können, gehören beispielsweise Büroklammern oder Reste von Kunststofffolien. Diese Materialien werden getrennt und können als wertvolle Rohstoffe problemlos wiederverwertet werden. Reste, die nicht stofflich verwertet werden können, werden zur Energiegewinnung eingesetzt.

Seit 2016 konnten wir den Recycling- Anteil unserer Produktionsabfälle um 17 % auf heute 74 % erhöhen.

Warum werden bei WEPA noch Frischfasern genutzt?

Ganz ohne Frischfasern kommen wir mit unserem Produktportfolio allerdings nicht aus. Denn trotz wichtiger Entwicklungen bei Hybrid- und Recyclingpapier spielen auch frische Fasern im Hygienepapier immer noch eine wichtige Rolle.

Wo also der Einsatz von Frischfasern notwendig ist, verwenden wir nachhaltige, FSC®- und PEFC zertifizierte Fasern. Schon heute sind ca. 98% unserer Frischfasern FSC® oder PEFC zertifiziert. (Der Rest entspricht mindestens dem FSC Controlled Wood Standard.)

Gemeinsam mit unseren Recyclingfasern stellen so die Frischfasern unser aktuelles „Fair Fibre“-Rohstoffportfolio dar.

Was genau sind die Zertifizierungssysteme FSC und PEFC?

Zertifizierte Fasern tragen bei WEPA das Label der beiden international anerkannten Zertifizierungssysteme FSC (Forest Stewardship Council) oder PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Scheme).

Wir bewerten beide Zertifizierungen gleich, denn beide stehen für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. So enthalten Zellstoffe aus FSC- und PEFC-Wäldern zum Beispiel kein illegal gerodetes Holz und der Einsatz von gentechnisch veränderten Baumarten ist verboten. Außerdem wird sichergestellt, dass besonders schützenswerter Wald nicht bewirtschaftet und somit langfristig erhalten bleibt.

Ein Großteil unserer Fasern stammt von Lieferanten aus Europa und Südamerika, mit denen wir schon viele Jahre vertrauensvoll zusammenarbeiten. Sie verbessern ihre eigenen Umweltleistungen kontinuierlich und berücksichtigen soziale und ökologische Nachhaltigkeitsaspekte.

Gemeinsam mit ihnen arbeiten wir an verschiedenen Projekten, welche unter anderem die Biodiversität fördern. Hier gibt es mehr Informationen zu unserem Projekt Moor Renaturierung mit unserem Partner und Lieferanten UPM.

Was ist nun der Tag des Waldes?

PEFC nutzt als Waldschutzorganisation den Tag des Waldes, um auf die Bedeutung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung aufmerksam zu machen.

Dies ist wie oben beschrieben für WEPA ein enorm relevantes und wichtiges Thema. Daher haben wir uns das Ziel gegeben, dass bis 2025 all unsere holzbasierten Frischfasern zu 100% FSC- + PEFC-zertifiziert sind.

Mehr Informationen: Nachhaltigkeit bei WEPA

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